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Wie sollen wir den 3. Lockdown überstehen?

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Österreich wird wieder geschlossen. Nur zwei Wochen nach dem zweiten Lockdown kündigt die Regierung heute den dritten Lockdown an. Moderatorin Karoline Krause-Sandner spricht mit dem Epidemiologen Gerald Gartlehner über die Versäumnisse der vergangenen Wochen. Außerdem fragen wir bei Ewald Lochner vom Psychosozialen Dienst in Wien nach, wie man der Einsamkeit und anderen Tücken der Ausgangsbeschränkungen entgegenwirken kann - und wo es Hilfe gibt.

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KurtlM
by KurtlM on
Nun ist das Vor- und Zurückrudern um einen weiteren vorläufigen traurigen Höhepunkt reicher: Langsam bewundere ich Leute, die sich da noch durchsehen. Sehr interessant ist, dass sogar Ärzte, also Fachleute, meinen, dass die großzügige Testung eine enorme Ressourcenverschwendung ist, mit wenig Aussagekraft. Es handelt sich immer um Punktaufnahmen, da man sich bereits bei der Testung anstecken und 1 Tag nach der Negativ-Bescheinigung längst positiv, und ggf. auch infektiös sein kann. Was bringt es, wenn ich weiß, dass ich gestern noch negativ war? Die vielen Millionen, die da verschleudert werden, wären in dem jahrelang totgesparten Gesundheitssystem sicher besser aufgehoben, noch dazu wo wir keinen Betten-, sondern vielmehr einen Personalmangel haben. Dass wir Ärzten Schutzausrüstungen abziehen für sinnlose Massentests ist ein weiteres trauriges Kapitel, wie man mit knappen Ressourcen verantwortungs- und planlos umgeht. Schnelltests vor den Altersheimen, dort wo die eigentliche Risikogruppe geschützt werden kann, macht wohl mehr Sinn, als 95% der Bevölkerung vor etwas zu schützen, was ihnen auch ohne diesen "Schutz" nur senr unwahrscheinlich anhaltend Böses anhaben könnte. Wie sind wir Menschen bloß ohne diese staatlichen "Aufpasser" bis ins 21 Jahrhundert gekommen? Es sterben mehr Leute an Krankenhauskeimen, und auch das Rauchen ist um Vieles gefährlicher als der Corona-Virus. Seltsam nur, dass Trabaktrafiken "lebensnotwendig" und auch im Lockdown geöffnet sind. Wenn wir mit Ebola konfrontiert wären, hätte ich Verständnis für die Panik, so aber entbehrt das aus meiner Sicht jeder Verhältnismäßigkeit und die einzige Pandemie die wir haben ist Volksverblödung, Panik und einseitiger Meinungsfaschismus, der sich breit macht. Traurige Zeiten, die hoffentlich irgendwann wieder vorbei gehen! Und noch trauriger, dass viele Junge, die kaum ein nennenswertes Risiko haben, die größten Panik-Schieber sind, und viele Alte, die tatsächtlich gefährdet sind, das Thema viel lockerer nehmen. Viele der "geschützten" älteren und kranken Menschen vereinsamen, weil wir sie so fürsorglich isolieren und wegsperren. Traurig, wenn sie die wenige Zeit, die ihnen oft nur noch bleibt, alleine und ohne ihre Familie und Freunde verbringen müssen. Im Demenz-Bereich ist das besonders hart, weil die Maßnahmen gar nicht verstanden werden, und die ohnehin gemeine Krankheit irreversibel und rasch voranschreitet, wenn die letzten Bezugspersonen ausbleiben....

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Wir haben für euch am Abend das Wichtigste vom Tag aus Politik, Wirtschaft und dem Leben, recherchiert von den KURIER Redakteuren direkt aus dem Newsroom. Ob am Heimweg, beim Sport oder auf der Couch – wo ihr uns hört, ist uns nicht so wichtig. Was uns aber wichtig ist: Punkt 17 Uhr von Montag bis Freitag für euch alles fertig zu haben. Damit ihr nie wieder etwas Wesentliches verpasst.

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